Ristorante Scabar in Triest, Italien

Tartara di Orata - goodstuff AlpeAdria
Tartara di Orata

Ristorante Scabar

Erta di Sant’Anna 63

I-34149 Triest

Telefon: +39 040 810368, +39 393 9366747

Anreise: Karte

www.scabar.it

Öffnungszeiten: Zum Mittag- und Abendessen geöffnet. Montags geschlossen.

Ami, Giorgio und ihr Restaurant

Das Ristorante Scabar, betrieben von den Geschwistern Ami und Giorgio Scabar, ist eines der kulinarischen Aushängeschilder der Stadt Triest. Die beiden wirbeln mit ihren neuen Kreationen seit vielen Jahren erfolgreich die Szene der Stadt auf und beeinflussen damit ihren Werdegang. Die Liebe der Geschwister zur Stadt Triest ist allgegenwärtig. Aus diesem Schmelztiegel an Kulturen, Landschaften, Geschmäckern und Traditionen schöpfen sie Kraft und Inspiration für Küche und Weinkeller. Jeder spielt gekonnt seinen Part, Ami in der Küche und Giorgio in der Cantina und gemeinsam mit dem Team um Mattia Sandrin gelingt ihnen die gegenseitige Beeiflussung sehr zum Wohle ihrer lokalen und internationalen Gäste.

Regionalität in Küche und Keller stellen die beiden in den Mittelpunkt. Giorgio ist ein anerkannter Weinfachmann und speziell die Produzenten im Friaul und im benachbarten Slowenien sind sein Metier. Die Zukunft ihres Restaurants Scabar sehen beide in der frischen und authentischen Produkten ihrer nahen Heimat, die es neu zu endecken und inerpretieren gilt. Die Adria, Triest und der Karst sowie das nahe Slowenien bieten ihnen einen einzigartigen Fundus an Qualität und Diversität.

Sensazioni - Pesce crudo - goodstuff AlpeAdria
Sensazioni – Pesce crudo

Ristorante Scabar – ein Fischmenü

Mit wahren Sensazioni wurde das Menü eröffnet. Pesce crudo in feinster Form. Lachs, Branzino, Orata, Tintenfisch und Scampi wie das Meer sie schuf. Zum Glück können sich Scabars auf ihre langjährigen Qualitätslieferanten verlassen, deren Rohware sie gekonnt verfeinern. Separat nochmals Tartara di Orata mit Melanzanichutney. Das Tartar entpuppte sich als süßer Schmelz am Gaumen. Auch beim Crudo ist das eigenständige, an den Traditionen der Region orientiertes Profil klar zu erkennen.

An der Trilogia di Baccalà beteiligten sich Baccalà mantecato alla triestina, gedämpfter Baccalà mit Krensauce und Olivenöl sowie Baccalà al forno mit Jamar Höhlenkäse und Lauch. Top! Perfekte Zubereitung des Fisches in allen Varianten. Dem Fisch wurde mit den kleinen Begleitungen jeweils eine besondere Geschmackswendung gegeben. Als kleinen Pastazwischengang brachte uns Giorgio Spaghetti con Caperozzoli vulgo Vongole. Die Pasta wurde im Muschelwasser ohne Salz gekocht und nahm die Sauce wohltuend großzügig auf. Darüber ein guter Schuss Olivenöl. Schockierend sehr gut! Ein Gericht aus bescheidenen, aber qualitativ hochwertigen, Zutaten wurde mit Feinsinn und Lockerheit auf den Teller gebracht.

Mit Filetti di Corbel (Ombrina) wurde ein Wildfang aus dem Golf von Triest serviert. Sehr harmonisch mit Basilikum-Kartoffelpüree. Der Corbel zeichnete sich durch besondere Zartheit und einer tollen süßlichen Note aus. Bodenständiges Essen auf triestiner Art, die auch bei der folgenden Grigliata di Calamari e Gamberi gelungen in Erscheinung trat. Knackig die Gamberi, butterweich die Calamari, dazu feine Röstaromen. Große Klasse, wie mit frischen regionalen Zutaten umgegangen wird.

Caprese zum Abschluss. Ein vorzügliches Dessert aus Schokolade und Mandeln dazu eine Kugel Zabaglione mit Vanille. Für ein viergängiges Menü im Ristorante Scabar sollte man € 60,– bis € 65,– budgetieren. Es zahlt sich aus!

Ein Genusstipp von Gustav Schatzmayr, goodstuff AlpeAdria.

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