Malaga in Andalusien, Spanien

Malaga, Spanien - Stadtstrand - goodstuff AlpeAdria - © Gustav Schatzmayr
Malaga, Spanien - Stadtstrand

Malaga – Ciudad genial!

Dem eigenen Genialitätsanspruch kommt die andalusische Stadt Malaga schon recht nahe. Genial ist die Konzentration unterschiedlicher Urlaubssehnsüchte auf kleinster Fläche. Vom Stadtzentrum sind es nur wenige hundert Meter zum feinen Sandstrand, ein kleines Paradies für Freunde mediterraner Genüsse, Shopping in der historischen Altstadt sowie Kunst und Kultur mit Museen und Bauwerken auf Schritt und Tritt.

Malaga, Spanien - Stadtspaziergang - goodstuff AlpeAdria - © Gustav Schatzmayr
Malaga, Spanien – Stadtspaziergang

Mehr Infos: www.malagaturismo.com

Malaga entwickelt sich zur idealen Weekenddestination für’s ganze Jahr und ist in vielen Belangen authentischer als bekanntere Städte am Mittelmeer. Positiver Nebeneffekt ist derzeit auch das gästefreundliche Preisgefüge. Von Malaga aus lässt sich die Umgebung von Granada bis in die Höhen der Sierra Nevada bestens bereisen.

Booking.com

Die Hauptstadt der Costa del Sol und Geburtsstadt Pablo Picassos blickt auf eine mehrere Jahrtausend alte Geschichte zurück. Phönizier, Römer und Araber prägten das Bild der Stadt und hinterließen einzigartige Bauwerke. An einem Wochenende lässt sich die Stadt nicht erkunden. Man bleibt entweder länger oder kommt öfter nach Malaga, um die Entdeckungsreisen entspannt anzugehen. Die Herangehensweise bleibt jedoch individuell und Kurzentschlossene können immer einen Haken in ihrer Tagesplanung machen, denn überfüllte und überbuchte Touriplätze gibt es in Malaga noch nicht.

Malaga, Spanien - Museo Picasso - goodstuff AlpeAdria - © Gustav Schatzmayr
Malaga, Spanien – Museo Picasso

Kunst und Kultur in Malaga

Nach einem ausgedehnten Spaziergang durch die faszinierende Innenstadt vorbei an der niemals fertiggestellten Kathedrale Catedral de la Encarnación, die von den christlichen Eroberern – wenig christlich – ab 1528 über der ehemaligen Großmoschee erbaut wurde, dem Geburtshaus Pablo Picassos, dem größten Künstler der Stadt und dem Römischen Amphieteaters geht es zügig und steil bergauf zur Alcazaba von Malaga, einer maurischen Festung aus dem 11. Jahrhundert, die im 14. Jahrhundert weiter ausgebaut wurde. Dabei wurden auch Materialien des nahen Römischen Theaters verwendet. Der Palastteil, eine Oase der Ruhe, erinnert in vielen Details an die Schönheit der großen Schwester Alhambra in Granada. Der Ausblick auf Stadt und Meer belohnt den Aufstieg ein weiteres Mal.

Malaga wurde zur Kunststadt, zur Museumsstadt. Einen Meilenstein dazu legte man mit dem Museo Picasso im Palacio Buenavista unweit des Geburtshauses von Pablo Picasso, das 2003 eröffnet wurde und sich aus mehr als 200 Werke (Gemälde, Skulpturen und Keramiken) aus all seinen Schaffensperioden zusammensetzt. Mehr als 400.000 Picasso-Verehrer und Kunstfreunde zog es 2014 an diesen Ort, um die Werke des Meisters in seiner Geburtsstadt zu erleben. Für die nächsten Jahre sind weitere Museumsprojekte mit internationalen Partnern geplant, um den Ruf als Kunststadt weiter zu fördern, sehr zur Freude aller Kunstfreunde, die nebenbei auch den mediterranen Flair Andalusiens genießen wollen.

Malaga, Spanien - Strandbar mit Stadtblick - goodstuff AlpeAdria - © Gustav Schatzmayr
Malaga, Spanien – Strandbar mit Stadtblick

Genuss und Meer in Malaga

Die Genussreise durch Malaga startet man am besten am Mercado Municipal de Ataranzanas, dem Zentralmarkt der Stadt. Ein Erlebnis für alle Sinne. Das Gebäude aus dem 19. Jahrhundert mit einem Eingangstor aus der Nasriden-Zeit (14. Jahrhundert) wurde in den letzten Jahren saniert und teilt sich in drei Bereiche: Obst- und Gemüse inkl. Trockenfrüchte, Fisch und Meeresfrüchte, Fleisch- und Wurstwaren. Bei all den angebotenen Köstlichkeiten sollte man sich den Verlockungen ergeben und diese in der Cafe Bar Mercado Atarazanas (Mo-Sa 8.00 bis 16.00 Uhr) genießen. Fangfrisches frittiert oder gebraten mit lokalem Bier oder Wein.

„Nach dem Essen sollst du ruh’n“ … vom Markt sind es keine 1.000 Schritte bis zum Stadtstrand von Malaga, der sich von den Landungsbrücken kilometerweise Richtung Osten erstreckt. Am Weg liegt die unlängst angelegte Promenade rund um das Hafenbecken mit Restaurants und Cafes. Der breite Sandstrand ist immer recht belebt und wird von Einheimischen sowie Touristen gleichsam genutzt. Die Spezialität an den Strandbars sind frisch gegrillte Sardinen, die meist sehr fein schmecken. Wer den Malaga-Aufenthalt als Strandurlaub anlegt, sollte ein Hotel in den Vierteln La Malguetta, la Caleta oder Pedregalejo wählen.

Ein Reisetipp von Gustav Schatzmayr, goodstuff AlpeAdria.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


*

code