La Vecchia Latteria in Studena Bassa bei Pontebba, Italien

Agriurismo La Vecchia Latteria in Pontebba, Italien - goodstuff AlpeAdria - © Gustav Schatzmayr
Agriurismo La Vecchia Latteria in Pontebba, Italien

Agriturismo La Vecchia Latteria

Fraz. Studena Bassa 37

I-33016 Pontebba, Friaul

Telefon: +39 0428 991222

Anreise: Karte

facebook: La Vecchia Latteria

Öffnungszeiten: Ganzjähring am Freitag, Samstag und Sonntag geöffnet. Juli, August, Ostern & Weihnachten kein Ruhetag. Reservierung empfehlenswert.

Die alte Molkerei

Wenige Kilometer vom verschlafenen Städtchen Pontebba – in einem Seitental – liegt abseits der Tourismusströme der Agriturismo La Vecchia Latteria. Schon längst kein Geheimtipp mehr, aber ein Kleinod der friulanischen Küche. Die Gerichte spiegeln die jeweilige Jahreszeit vortrefflich wieder. Kräuter, Käse und Fleisch der nächsten Umgebung werden nach alten Rezepte zu geschmackvollen Speisen, die vom Team der Latteria persönlich beschrieben und erklärt werden. Eine Speisekarte sucht man zum Glück vergeblich.

Der Agriturismo bietet auch eine kleine Zahl an Zimmern an. Während des Sommers lassen sich einige Almen der Umgebung erwandern und im Winter lockt das 15 km entfernte Kärntner Skigebiet Naßfeld / Pramollo mit mehr als 100 km Pisten.

Friulanisches in der Vecchia Latteria

Die Speisenauswahl variiert nach Saison, nur Frisches kommt auf den Teller. Mit ein Grund für die große Zahl an treuen Stammgästen aus der Region und dem angrenzenden Kärnten.

Wir starteten mit Ravioli mit Rindfleisch- und Spinat/Ricotta-Füllung. Beide Versionen überzeugten sowohl im Geschmack als auch in Konsistenz. Dass, sowohl Teig als auch die Füllungen hausgemacht sind, versteht sich von selbst. Die Spinat-Ricotta-Mischung ist die klassische Raviolispielart, seltener sind die Rindfleisch gefüllten zu finden. Eigentlich sehr schade, denn diese Variante hat ebenfalls das Potenzial eines Klassikers. Das mag auch an der pefekten Würzung der Fülle liegen. Beide Varianten wurden in Butter und mit geräuchertem Ricotta serviert.

Als Secondo konnten wir am Kaninchenbraten, Coniglio con polenta, nicht vorbeiessen und wurden nicht enttäuscht. Schade, dass Hase & Co selten auf den Speisekarten zu finden sind. Sowohl das Kaninchen als auch das alternative und bestens gelungene Rindsgulasch wurden mit cremiger Polenta serviert. Das Angebot an Desserts reicht von typisch italienisch wie Panna cotta bis österreichisch mit einem Apfelstrudel. Für ein dreigängiges Menü sollte man rund € 20,– einplanen.

Ein Genusstipp von Gustav Schatzmayr, goodstuff AlpeAdria.

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